Drüben gibt es bessere Websites für alle und links ums Eck ein paar (leicht angestaubte) Dinge über das Studium der Wirtschaftsinformatik in Jena.
Hier gibt es derzeit um so weniger. Die Bits werden nämlich gerade liebevoll von Hand gewaschen, gespült, abgetrocknet, neu zusammengesetzt und kleinere Reparaturen an den Elektronenbahnen mit Kunststoffkleber aus dem Baumarkt fachmännisch durchgeführt. Das dauert aber eine Weile. So lange herrscht hier eingeschränkter Betrieb.
Danach wird hier auch wieder voll eröffnet. Mit Buffet und Schampus und Kapelle und so. Morgen. Ganz sicher. Vielleicht.
Es ist eine Weile her, als dieses Programm entstanden ist. Trotzdem hat es wohl noch Fans. Der Farbkonverter lebt weiter.
English pages are back, back, back. Yes!
Die Nachrichten sind mit Datum versehen, damit jeder weiß, wann sie geändert wurden. Toll, nicht?
Zum Vergleich zwei Bilder:
Die beiden Bilder sind vom selben Zeitpunkt, einmal mit dem Standard-Renderer und einmal mit dem „Debug-Renderer“ (um es kurz und falsch auszudrücken). Letzterer beachtet auch die Änderungen, die ich mal eingespielt habe. Man sieht, was ein paar Punkte anrichten können.
In Realität ist in der großen, leeren Fläche (oberes Bild) eine Straße mit zwei Fahrspuren je Richtung, diverse Tankstellen, Einkaufszentren und ein ganzer Stadtteil versteckt, links ist die Kreuzung Suhl-Mäbendorf, rechts die Kreuzung Suhl-Aue (was man aber nur als Kurve sieht).
Unten sieht man die ersten Ansätze, das ganze abzubilden: „Heinrichs“ steht drin, die Abfahrt Heinrichs-West ist ungefähr drin (Heinrichs-Ost fehlt komplett) und die ersten Markierungen zu Dorfstraßen und Sehenswürdigkeiten (die noch ein wenig übereinander hängen, zudem dort auch eine Bushaltestelle eingezeichnet ist).
Beim nächsten Renderlauf sollten dann die Eisenbahnbrücken vermerkt sein (das sind nämlich gar keine unbeschrankten Bahnübergänge), und eine Straße extra.
Aber beim nächsten Mal sollte ich da mal mit System durch und bessere Aufzeichnungen machen, damit da noch mehr rauskommt.
Bitte sehr. (Worum es auch immer gehen mag.)
Endlich das schicke kleine (hehe) TFT angeschlossen und halbwegs sauber konfiguriert (nur die optimale Auflösung will noch nicht so ganz, ich schiebe das auf ein etwa sieben Jahre altes und mehrfach verkonfiguriertes Windows).
Und da fiel mir ein schönes Beispiel auf, wie man den Wert einer Qualitätskontrolle in der modernen Industriegesellschaft bemessen kann:
Hier hat…
Deshalb verlosen wir heute Eis. Der/die/das erste, wo mir sagen kann, was ich da eigentlich gemacht habe, bekommt ein großes Schokoeis. Ebenso gibt es ein Eis für eine Erklärung, wie ich die optimale Auflösung auf meinem Kurz-vor-Abgrund-Windows einstellen kann, ohne neu zu installieren. Antworten per Mail an mich, das Gewinnspiel ist beendet sobald das Eis verlost ist bzw. ich die Installations-CD zücke.
Das ist eben so. Und nach einer Stippvisite in Jena weiß ich das bayerische Rauchverbot erst so richtig zu schätzen. Liebe Gastwirte, liebe CSU, liebe sonstige Umfaller: in zweieinhalb Monaten dieses Jahres habe ich mehr Geld in Cafés und Gaststätten gelassen als in eineinhalb Jahren vorher zusammen. Also heult nicht rum.
Gleich mal in der Kantine fragen, ob die das auch machen:
Na dann: Mahlzeit.
Dieses Wochenende hatte ich leider zu tun, und konnte nichts auf meiner Diesen-Film-will-ich-unbedingt-noch-schauen-Liste abarbeiten. Letzte Woche hatte ich mir „Ratatouille“ besorgt. In der Videothek, für einen Abend, ganz legal. Also erwartet man, DVD einlegen, Film ab. Paaaah! Man darf erst einmal tonnenweise Werbung wegdrücken, wie toll Dusney-DVDs sind, was es demnächst noch alles auf Dusney-DVD gibt, dass man sich diesen Film ja auch auf Dusney-HD-irgendwas kaufen kann und was Dusney demnächst noch alles ins Kino bringt. Ich glaub es hackt! Der Film an sich ist wirklich gut, deshalb war ich ja auch im Kino, deshalb wollte ich eigentlich einmal die DVD kaufen. Letzteres fällt nun aus.
Wenn man mindestens fünfmal die „Nächstes Kapitel“-Taste drücken muss, um den ganzen Werbemüll wegzuklicken, auf einer Scheibe, für die man bezahlt hat, dann fällt das wohl mal flach. Ich weiß nicht, ob es Gnade meines Software-DVD-Spielers war oder etwas Resthirn der Marketing-Verantwortlichen, die entschieden haben, dem zahlenden Kunden zwar kräftig mit Werbung vor's Schienbein zu treten, diese aber wenigstens vorspulbar zu machen (wobei ich da eher an den DVD-Spieler glaube).
Das Geld für die DVD ist nun für das Kino reserviert. Leute, geht in die kleinen Privatkinos! Denn dort gab es erstens keine Werbung, zweitens einen Menschen hinter der Theke, der sein Programm kannte, und drittens war es noch billiger als die Kinokette nebenan.
Irgendwie stärkt das aber mein Gefühl, die Filmindustrie will das wichtigste Argument für Privatkopien noch verstärken: die Möglichkeit, das ganze sinnlose Marketing-Gedöns wegschneiden zu können.
Datenpannen kommen vor. Auch bei uns. Und jetzt auch ganz oben.
Aber wir in Deutschland, wir müssen uns keine Sorgen machen. Müssen wir nie. Denn wenn bei der Wahl in Hessen die Wahlcomputer bei Parteimitgliedern gelagert werden, dann wollen die die bestimmt nur mal putzen und saubermachen, dass die auch schön glänzen.
Und deshalb kann auch gar nichts passieren, wenn einer den Laptop unserer Justizministerin mopst. Der Rolli-Wolli hat ja sicher ein Backup. Wie gut, dass es die Vorratsdatenspeicherung gibt und den Bundestrojaner. Auch, wenn der noch in der Beta-Phase ist. Und weil unsere Minister immer so furchtbar kompetent sind, kann da auch eigentlich gar nicht viel abhanden gekommen sein. In diesem Sinne:
Die Daten sind frei
wer kann sie erraten?
Sie fliegen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei:
Die Daten sind frei!
Morgens: Mal so ein cooles Kalender-Skript suchen, damit ich Termine vom Büro aus als auch von daheim verwalten kann. So mit einfach und Web 2.0 und AJAX und so.
Mittags: durch die ersten Treffer aus Google und Hotscripts durchgetestet. Hmm. Ich stehe weder auf häßlich noch kompliziert, ich will das einfach nur benutzen.
Nachmittags: das ganze Geraffel wieder vom Server geschmissen. Gibt ja so Webdienste für, die hoffentlich taugen, ist ja alles grad hip und so.
…rememberthemilk ist ohne Zeitangabe eines Termins. Na, macht ja eh nur Aufgaben, und nen Datum ist wohl eher schon ne Bonusfunktion. …Xing hat doch auch sowas eingebaut. …nur halt ohne Kalenderansicht, die Liste ist ja wohl ein Witz. …Hmm, Google Calendar schein wenigstens halbwegs tauglich…
Abends: das Notizbuch aus Papier wieder hervorgesucht und den Kram auf altmodische Weise festgehalten. Und irgendwelchen Kram noch mit Pfeilen dranmalen kann ich auch. Irgendwie total ergonomisch.
Neulich auf der Blogbar:
„PRler können meist nicht mal den Unterschied zwischen Prosecco und Champagner auf der Flasche entziffern.“
Nicht ganz so lustig, aber informativ: ein Hintergrundbericht
zu Online-Durchsuchung und TK-Überwachung, und anderen Angriffen auf das GrundgesetzIdeen unseres
Innenmassakrieresministers.
Die Bilder sind online:
hasiversum.com/ (Stand: 15.6.2008) · Impressum